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Hemisphere Resources verfügt über sechs prioritäre Explorationslizenzansuchen (ELA) und wird die Uranmineralisierung verfolgen, die sowohl mit Kalkreten in Tälern und Playa-Lake-Ablagerungen verbunden ist. Insgesamt sind hierüber 600 Quadratkilometer abgedeckt. Das Unternehmen hat eine radiometrische Datenprüfung der gepachteten Gebiete durchgeführt. Hierbei wurden positive Ergebnisse erzielt.
Sämtliche Grundstücke von Hemisphere liegen in der Nähe bekannter Uranvorkommen, inklusive Yeelirrie (ein Gebiet, in dem sich die weltweit größten, nicht abgebauten Kalkret-Uranvorkommen befinden), Windimurra Uran, Wondinong, Lake Mason, Anketell und Lake Noondie. Abbildung 9 zeigt die Pachtgebiete von Hemisphere und die bekannten Uranablagerungen.
Die Uranmineralisierung findet in der Region typischerweise in oberflächlichen Tiefen statt. Es treten vorwiegend Mineralien wie das hellgelbe Karnotit (Kalium-Uran Vanadat) und das grüngelbe Autunit (Kalzium-Uran Phosphat) auf.
Hemisphere hat die radiometrischen Karten der Westaustralischen Regierung geprüft, die auch die Pachtgebiete abbilden. Diese Karten bestätigen das Uranmineralisierungspotenzial. Auf Abbildung 10 sind der Paläokanal und die radiometrischen Informationen dargestellt, die für das Uranpotenzial bei den Pachtgebieten ELA57/720, ELA57/721 und ELA57/722 sprechen.
Die Uranexploration erfolgte in dieser Region in den 1970-er und 1980-er Jahren, als große Unternehmen auf der Suche nach Uran und unedlen Metallen die kartographische Erfassung, Untersuchungen von Flusssedimentproben sowie luftgestützte magnetische, erdanziehungsrelevante und radiometrische Untersuchungen veranlassten. Durch diese Maßnahmen wurde innerhalb des Gebietes 1972 Kalkret-tragendes Uran in Yeelirrie sowie weitere Uranablagerungen in den weit verbreiteten Paläodrainage-Systemen entdeckt.
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